Marienheim
   

 

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VON VÖCKLABRUCK
 

 

 


Geschichte

Aus der Gründerzeit des Hauses geht hervor, dass 1879 vorerst eine Privat-Mädchenschule von den Schulschwestern von Vöcklabruck geplant war. Wegen der Abgelegenheit von größeren Orten ging man von diesem Vorhaben ab, und der Gedanke an ein Heim für arme, alte Leute begann zu reifen.

Im Oktober 1883 erfolgte die Grundsteinlegung und am 15. Oktober 1884 die feierliche Einweihung des Hauses. Schwester Oberin Hilaria Probst begann mit zwei Schwestern und zwei Mädchen die Arbeit und am 23. Oktober 1884 konnten die ersten "Asylanten" einziehen.
Bald kam das anliegende Wirtschaftsgebäude dazu sowie Wiesen und Äcker. Es gab ein Pferd, drei bis vier Kühe und Hühner. Das blieb für lange Zeit der ganze Besitz.
Damals beherbergte das Asyl 14 alte, kranke Personen aus den umliegenden Gemeinden, und in den Sommermonaten erholten sich hier bemittelte Leute und Lehrerinnen. Der Ertrag diente dem Heim zum Teil für Auslagen, was eine gute Hilfe in der Not der Kriegszeit war.
Die geistliche Betreuung und die Hl. Messen besorgten die Franziskaner Patres der Pfarre Maria Schmolln.

Durch folgende Begebenheit änderte sich 1935 der Hausname "Asyl":
Bei einer Prozession mit dem hiesigen Gnadenbild der Muttergottes durch den Ort mit Bischof Johannes Maria Gföllner setzte starker Regen ein und die Leute suchten mit dem Marienbild Zuflucht im Asyl. Seither heißt das Asyl "Maria Rast".

Ab 1940 erfolgte die Zuweisung der Pfleglinge durch das Bezirksfürsorgeamt Braunau. Bis 1947 wurden hier 45 angewiesene Leute und 30 Flüchtlinge auf Kosten des Verbandes betreut (Zustellung von Holzbetten, Leintüchern und Bestecken).

Seit 1938 war die Schwesternzahl auf 17 angestiegen. In der Nachkriegszeit erfolgten viele Renovierungen und Erneuerungen in Haus und Hof. So betrug der Viehbestand 1959 14 Rinder, 10 Schweine und 1 Pferd, der Personalstand 12 Schwestern, 4 Dienstboten: zusammen mit den Pfleglingen 57 - 59 Personen unter der damaligen Oberin Schwester Dietlinde Schlattl.

Im Jahre 1980 wurde das Heim durch einen Neubau, angeschlossen an das Hauptgebäude, vergrößert und 1982 der Altbau renoviert, dort fanden 48 Bewohner einen Heimplatz.
1989 kam es zur Auflösung der Landwirtschaft.

2001 - 2002 wurde der Neubau errichtet, der Altbau wurde umgebaut und am 8.7.2004 gesegnet. Küche, Mehrzweckraum und Kapelle wurden bereits im Herbst 2003 in Betrieb genommen. Auch die Schwestern des Konvents sind im Herbst 2003 eingezogen.

Maria Rast - Alten- und Pflegeheim und Betreubares Wohnen der Franziskanerinnen von Vöcklabruck, 5241 Maria Schmolln 16